Agreiter Richard

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Biografie

Kurzbiografie

  • Richard Agreiter, geboren 1941, stammt aus einer alten Ladiner-Familie des Gadertales, die nach Steinberg am Rofan umsiedelte.
  • 1955-61 Besuch der Kunstschule Innsbruck
  • 1962-64 Hospitanz bei einem Bildhauer in der Schweiz, unterbrochen durch den Militärdienst
  • 1966 Eröffnung eines eigenen Ateliers in seinem Heimatort Steinberg. Bildhauer mit Materialien Holz, Ton, Stein, Gips und Bronze.
  • 1969-71 Stipendium des Landes Tirol an der Academie Royale des Beaux Arts, Brüssel; Studienabschluß mit Auszeichnungen
  • Seit 1967 zahlreiche Auftragsarbeiten in öffentlichem Besitz

Ausstellungen (Auszug seit 1999)

  • 1999 Berlin, DE. Dresner Bank Kulturjahr ‚Mysterium der Form’.
  • 1999 Nancy/Ludres, FR. Centre Médiathèque
  • 1999 Luxemburg. Théatre des Capucins, « Tous ensemble ».
  • 2000 Innsbruck, AT. Casineum „Erze und Feuer“
  • 2000 Paris, FR. Galerie Thuillier, Institut Culturel Autrichien, « Sculptures en Bronze ».
  • 2000 Innsbruck, AT. Galerie Schafferer „Metamorphosen in Bronze“
  • 2001 Schwaz, AT. Toni-Knapp-Haus, „Poesie in Bronze“
  • 2001 Innsbruck, AT. ORF Kulturhaus Tirol.
  • 2001 Wien, AT. Säulenhalle des Österr. Parlaments, „Kraft und Magie seiner Bronzekunst“.
  • 2002 Innsbruck, AT. ART
  • 2002 Soreze, FR. L’Abbatiale de l’Abbaye.
  • 2002 Berlin, DE. Botschaft der Republik Österr., „Kraft und Magie seiner Bronzekunst. Skulpturen“.
  • 2003 Iphofen, DE. galerie max21
  • 2003 Königswinter, Bonn, DE. Gästehaus Petersberg, Konrad-Adenauer-Stiftung.
  • 2004 Msueumladin in St. Martin in Thurn, Gadertal, IT. Richard Agreiter Stiftung.
  • 2005-2006 Friedensengel, Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien, AT.
  • 2008 Achenkirch, AT. Galerie im Alten Widum, „Mysterium der Form. Eine Retrospektive: Skulpturen und Reliefs in Bronze.
  • 2009 Innsbruck, AT. MiPArt Galerie, "Mysterium der Form. Einmaligkeit - Gültigkeit – Wiederholbarkeit: Bedeutungswandel in Kunst und Wissenschaft.

Mysterium der seriellen Form

Bildband-Agreiter MiPArt.jpg

Einmaligkeit – Wiederholbarkeit - Gültigkeit: Bedeutungswandel in Kunst und Wissenschaft - Erich Gnaiger und Richard Agreiter - Oroboros MiPArt Publications, Innsbruck, Austria 2009 - Bestellung (mit CD; € 25.- incl. Versand in Europa): instruments@oroboros.at

» Bildband

Die MiPArt Ausstellung 2009 präsentiert Bronzeplastiken von Richard Agreiter in einer direkten Gegenüberstellung mehrer, wiederholt vom gleichen Ursprungsmodell gegossener Skulpturen, mit gezieltem Augenmerk auf Wiederholung und den Rhythmus der seriellen Form. Jedes Original zeigt in der seriellen Zusammenstellung den fließenden Übergang einer individuell numerierten Bronze zum unverkennbaren Unikat.

Im Grunde ist jeder Bronzeguss ein Experiment. Einem nicht mehrfach wiederholbaren Experiment wird in der Wissenschaft jede Gültigkeit abgesprochen. Erst das wiederholte Ergebnis verleiht dem einzelnen Ereignis Gültigkeit und Wert. Je öfter die Wiederholbarkeit dem tatsächlichen Versuch standhält, umso mehr wird das ‚verifizierte’ Phänomen zur gültigen, naturgesetzlichen Erkenntnis. Die Wiederholbarkeit ist nicht Gegensatz sondern serieller Bestandteil des Einmaligen auf verschiedenen Stufen der Komplexität. Einmaligkeit entsteht durch Wiederholbarkeit, in der Suche des Künstlers und Wissenschaftlers nach unbeirrbarer Gültigkeit.


Serielle Skulptur